
Hören Sie auf, gegen Schimmel im Badezimmer mit herkömmlichen Methoden zu kämpfen – nutzen Sie stattdessen eine effektivere Heizmethode.
Die meisten Menschen greifen zu einer Heizlampe für das Badezimmer, weil sie es leid sind, im Januar auf eiskalten Boden treten zu müssen. Ich verstehe das. Doch wenn man genauer hinsieht, sind diese Lampen eigentlich „geheime Waffen“ zur Vorbeugung von Feuchtigkeit im Badezimmer.
Es geht dabei nicht nur darum, es warm zu haben – vielmehr geht es darum, die Feuchtigkeit zu beseitigen, die für das Entstehen von Schimmel notwendig ist.
Wie es funktioniert
Luft ist dabei sehr schlecht darin, Wärme zu übertragen. Wenn man versucht, den Raum einfach nur zu erwärmen, verliert man unweigerlich. Deshalb nutzen wir Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Anstatt die Luft zu erhitzen, senden diese Lampen Wellen aus, die direkt auf die Feuchtigkeit an Wänden und Decken abgestrahlt werden. Dadurch beginnen die Wassermoleküle heftig zu vibrieren – und schon verwandelt sich das flüssige Wasser in Dampf.
Das Beste daran: Der Dampf bleibt nicht nur an der Oberfläche. Die Wärme dringt in die Fugen und Klebstoffe ein und vertreibt so die Feuchtigkeit von innen. Auf diese Weise werden den Schimmelsporen die Voraussetzungen entzogen, um zu overleben – nämlich einen feuchten Ort zum Leben.
Die Herausforderung – und wie man sie löst
Man kann nicht einfach eine schwache Lampe verwenden und davon ausgehen, dass etwas passiert. Man braucht eine Lampe mit hoher Leistung, die in Sekunden ihre maximale Temperatur erreicht. Wenn es zehn Minuten dauert, bis die Lampe warm wird, hat man bereits verloren.
Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt: Wenn man eine leistungsstarke Infrarotlampe verwendet, um die Feuchtigkeit in Dampf zu verwandeln, aber der Lüftungsfan alt und schwach ist, dann wird das Problem nur verlagert. Der Dampf hat schließlich keinen Ort, wohin er gehen kann – er kondensiert einfach an einer anderen Stelle. Stellen Sie sicher, dass Ihr Lüftungsfan tatsächlich mit der Wärme mithalten kann.
Eine einfachere Lösung für ein gesünderes Zuhause
Wenn man die richtige Heizmethode mit einer guten Lüftung kombiniert, entsteht eine „trockene Zone“. Wir haben festgestellt, dass, wenn die Oberfläche der Wände knapp über dem Taupunkt liegt, es überhaupt keine Kondensation mehr gibt. Keine Kondensation bedeutet auch keinen Schimmel.
Es handelt sich dabei um eine einfache, mechanische Lösung für ein großes biologisches Problem. Man erhält zwar ein warmes Badezimmer – doch man hat zugleich die Gewissheit, dass hinter der Farbe an den Wänden kein Schimmel entsteht.